Mit diesen schönen Worten wurden die Helden bereits im Film begrüßt und auch im PC Spiel zu Avatar bekommt man den Satz regelmäßig aufs Brot geschmiert. Wenn man das Game auf der Seite der Menschen spielt merkt man auch warum – nutzlose Waffen ![]()
Der Film "Avatar: Aufbruch nach Pandora" hat mich ehrlich gesagt nur im 3D Kino vom Hocker gehauen, denn die Bildgewalt ist einfach gigantisch. Die Story an sich jedoch ist eher mau, und wenn man SciFi Fan ist und bedenkt das die Hälfte des Wortes aus "Science" also Wissenschaft besteht war die Geschichte des Films doch eher Unsinn.
Das Spiel hält sich mehr an den unsinnigen Teil des Films
Features:
Man kann das Spiel einmal auf Seiten der Navi und einmal auf Seiten der Menschen spielen. Als Mensch rennt man nur mit Fernkampfaffen rum und darf zwischen Flammenwerfer, Sturmgewehr, Nagelgewehr, Granatwerfer und schwerem Maschinengewehr wählen. Von diesen Waffen kann man immer 3 gleichzeitig mit sich rum schleppen, denn der 4te Waffenslot ist immer mit den Doppelpistolen belegt; einer schwachen Waffe mit unendlich Munition – falls einem die echten Kugeln ausgehen sollten.
Als Navi hat man die Qual der Wahl zwischen Doppelschwertern, einer Keule, einem Kampfstab und einer Ziel suchenden Armbrust. Die Standartwaffe hier ist der Bogen, den man nicht weglegen kann, der jedoch Munition verbracht, die man sich aber an jeder 2ten Pflanze wieder beschaffen kann.
Zusätzlich zu der Waffenwahl stehen dem Spieler verschiedene Spezialmanöver zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Tarnfeld, Schnellheilung, Schild, mehr Schaden, schneller rennen oder einem Luftschlag. 4 Dieser Skills kann man auswählen und auf die Schnelltasten 1-4 legen. Die Fertigkeiten können jederzeit genutzt werden, und sind nur durch ihre Nachladezeit beschränkt.
Ansonsten heißt es rennen, schlagen, ausweichen und metzeln, denn mit jeder erledigten Mission bekommt man XP's gut geschrieben die einem Zugriff auf bessere Versionen der oben aufgezählten Waffen und Fertigkeiten verschaffen.
Story
Die Geschichte des Spiels ist vor dem Film angesiedelt. Der Kommandant der RDA Basis hat vor die Navi von Eywa zu trennen um ihnen die Möglichkeit der Kommunikation mit den ganzen Tieren zu nehmen. Auf Seiten der Menschen versucht man dieses Ziel zu verfolgen, auf Seiten der Navi es zu verhindern.
Um beide Ziele zu verfolgen müssen harmonische Frequenzen gesammelt werden die quer über den Planeten verteilt sind
Grafik
Die Grafik des Spiels kann sich durchaus sehen lassen. Sie ist gestochen scharf und zeitgemäß – auf meinem Rechner hat das Spiel nicht einmal geruckelt. Leider kommt die Spielgrafik jedoch nicht an die des Films ran, und mein persönliches "WOW" Erlebnis wie im Film blieb aus.
Gameplay
Naja, was soll ich sagen, es ist halt ein Shooter. Erwähnenswert ist jedoch noch das Minispiel – ein taktisches runden basiertes Spiel bei dem man den Planeten durch das hin und her schieben von Armeen einnehmen muss. Durch die erfolge bekommt man XP's und kommt so etwas schneller an seine verbesserte Ausrüstung. Was ich schade fand war das man die Fahrzeuge kaum nutzen konnte. Die Steuerung war zwar präzise aber unsinnig. So konnte man den Kampfheli nicht senken und heben um Ziele effektiv bekämpfen zu können, sondern musste erst umständlich die ganze Mühle senken um ein Ziel vor die Flinte zu bekommen. Die Steuerung der Flugechse als Navi war richtig katastrophal, denn hier konnte man nur steigen oder sinken wenn man sich bewegte, von allein bekam der Vogel keine Höhe.
Munitionsprobleme als Mensch musste man sich keine machen, denn man sprintet im Endeffekt immer nur von einer Munitionskiste zur nächsten, die meist nur einen Steinwurf weit entfernt liegen. das jedoch ist recht gut, denn nach ungefähr 5 Schritten habt ihr schon wieder 200 Schuß aus eurem 450 Schuss starken Magazin verballert um irgend welche Natterwölfe zu killen. Schießt ihr mit der falschen Plempe auf das richtige Ziel kann es schon mal vorkommen das man 2-3 Magazine auf einen einzelnen Navi verballert.
Fazit
Avatar, das Spiel kann man sich durchaus holen wenn man Shooter Fan ist. Die Spielarten sind auf jedenfalls unterschiedlich genug das man das Game 2 mal spielen kann, und jede Seite bietet ca 8 Stunde Spielspaß. Mit insgesamt fast 16 Stunden gehört das Spiel für die heutigen Tage wohl schon fast zu den Mamut Games in diesem Genere. Schade finde ich das die Mission als Mensch recht eintönig sind, als Navi hat mir das Spiel mehr Spaß gemacht.
Bilder
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