Bioshock 2 ist released worden, und war einer der Titel auf die ich mich am meisten dieses Jahr gefreut habe.
Natürlich hat man schon viel gelesen, das der neue Teil nicht an den ersten ran kommt und viel Bla in dieser Richtung. Das ist natürlich unsinn. Sinn und Zweck einer Fortsetzung ist – wie der Name schon sagt – fort zu setzten, und das hat Bioshock 2 erfolgreich geschafft.
Features
Ganz neu ist das ihr ab sofort in der rechten Hand die Plempe und in der linken das aktive Plasmid habt. Je nach dem wie ihr kombiniert könnt ihr damit verheerenden Schaden anrichten. Eine Kombination die mir sehr gut gefallen hat während dem Spiel, wenn man feindliche Big Daddies kalt machen muß. Ihn mit dem Elektroschock halten (a la Ghostbusters) und mit dem schweren MG mit panzerbrechender Munition zersieben.
Wie auch schon im ersten Teil gibt es für die Waffen unterschiedliche Munitionsarten, und auch die „Alle Macht dem Volke“ Stationen helfen euch mehr Power aus euren Waffen raus zu holen.
Ebenfalls wurde das Minispiel zum Hacking erheblich verbessert. Nun saust eine Nadel von links nach rechts, und wieder zurück, die ihre Punktgenau in grünen oder blauen Landungszonen zum halten bringen müsst. Das nervige Geschick-Puzzle Spiel aus dem ersten teil ist damit Geschichte.
Grafik
Die Grafik, muss ich leider sagen ist im großen und ganzen nicht anders wie in Bioshock 1, dennoch finde ich sie nach wie vor sehr gelungen. Besonders genial sind im zweiten Teil die Unterwasser Sequenzen, oder wenn man von einem kleinen Hügel aus über die Stadt blicken kann. An die Sequenzen von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ (dem Film nicht Spiel) kommt man zwar nicht ran, aber hier und da gibt es noch ein paar WOW Effekte.
Gameplay
Hier kann ich nicht viel zu sagen, es hat sich zum ersten Teil nicht geändert, außer vielleicht das die Steuerung mit der Maus etwas präziser wurde (nicht viel( und es die Gamepad Unterstützung am PC nicht mehr gibt
Story
Die Story von dem Spiel fand ich ebenso packend wie die des ersten Teils. Wie gewohnt wird die Geschichte durch Aufzeichnungen und Funk Kontakten erzählt, man selbst bleibt wie auch schon im ersten Teil – stumm. Um den Wiederspielwert zu erhöhen kann man auch Bioshock 2 einmal als guter und einmal als Böser Charakter spielen, und wird mit unterschiedlichen Endsequenzen belohnt. Die Geschichte an sich hat nur indirekt was mit dem Vorgänger zu tun, wer also den ersten teil nicht kennt, ist nicht verloren. Die Geschichte um die Stadt wird auch nochmal im Nachfolger erzählt. Dennoch sollte man den ersten teil alleine schon wegen der Atmosphäre gespielt haben.
Fazit
Bioshock 2 ist ein Rundrum zufrieden Paket, wie auch schon der erste Teil. Neuerung gibt es kein – aber den Boom vom ersten Teil zu toppen wäre auch fast unmöglich gewesen. Bioshock 2 ist eine super Fortsetzung in der man nichts aus dem ersten teil misst. Schade finde ich nur das man nicht einmal in einen Bereich aus dem Vorgänger kommt, oder es kaum Anspielungen zu den Handlungen des Spielers im ersten Teil kommt.
Wer im ersten teil von Bioshock Spaß hatte sollte den zweiten auf jeden Fall zocken; wer Bioshock noch gar nicht gespielt hat – soll sich schämen, ihr verpasst etwas!
Recently:
- Bioshock 2 – Who’s your Daddy?
- Willkommen in Pandora, dem wohl gefährlichsten Ort für Menschen…
- Wahn oder Witz? Auf jeden Fall Wahnwitz…
- To boldly go where no man has money for…
- Darkest of Days
- Some more stuff
- Dreadnought progress
- It goes on…
- A new beginning – Trek Wars 2.0
- …and another one

